Magnetmotor

Sind Magnetmotoren Zukunft oder Spinnerei?

Ist der Magnetmotor keine Spinnerei?

Ein Magnetmotor soll ohne weitere Zufuhr von Energie funktionieren, Aber ist das wirklich möglich?
Elektromotoren arbeiten mit Magnetfeldern, die durch Zufuhr von Strom in Rotationen gelangen. Doch wenn der Strom abgestellt wird, also die Energiezufuhr unterbrochen wird, dann bleiben Sie stehen.

Und in der Schule wurde uns beigebracht, das ein Perpetuum Mobile, also eine Maschine, die ohne Zufuhr von Energie läuft, nicht möglich ist.

Trotzdem kommen immer wieder Gerüchte auf, das bereits Nikola Tesla einen  Motor entwickelt haben soll, mit dem er eben ein solches gebaut hat. Dieser sprach auch davon, dass keine statische Energie, sondern nur die kinetische Energie nutzbar sei.

Was schon heute Realität ist, sind Motoren und Aggregate mit Magneten zur Unterstützung. Und diese sind definitiv wirtschaftlicher und effektiver als herkömmliche Motoren.

Gute Beispiele dafür sind schon jetzt Kühlaggregate für Kühlschränke und Gefriertruhe oder der Induktionsherd. Letzterer versieht bei uns im Haushalt schon seinen Dienst. Die Töpfe werden nicht durch die Erhitzung der Kochfläche erwärmt, sondern eben über ein Magnetfeld. Daher braucht es bei Induktionsherden auch Töpfe und Pfannen, deren Böden Magnetisierbar sind.

Die Funktionsweise eines Induktionsherdes

Herzstück in Induktionsherden sind Magnetspulen unter dem Glasfeld, die mit Wechselstrom versorgt werden. Durch diesen Wechselstrom entsteht ein sich ständig wechselndes Magnetfeld. Dieses kann durch die Glasfläche ungehindert in den Topfboden vordringen. Dabei werden hier dann Wirbelströme erzeugt, die den Topf und damit die Speisen erwärmen.

Weil ansonsten keine Flächen erhitzt werden müssen, sind diese Energieeffizienter.

Diese Technik ist keinesfalls neu, sie wurden schon vor langer Zeit entwickelt und sind nun eher Weiterentwicklungen.

Aber auch hier muss Energie zugeführt werden. Geht es also auch ohne Energiezufuhr von außen?

Magnetmotor ohne Zufuhr von Energie

Warum Magnetmotoren nicht in Serie produziert werden, wird wohl jedem klar, wenn wir diesen aus Sicht des Unternehmertums betrachten. Denn durch den Betrieb könnte jeder seinen eigenen Strom erzeugen oder sein Auto damit betreiben. Kein Energieversorger steckt mehr dazwischen, dem man den immer teurer werdenden Strom bezahlen müßte und das Auto müsste nie mehr an die Tankstelle.

Doch müßten sich nicht zumindest die Energiekonzerne auf diese Motoren stürzen? Immerhin könnten diese doch durch den Einsatz noch mehr Gewinn machen, da sie ja keine Rohstoffe – in welcher Form auch immer – benötigen würden. Nun, vielleicht haben sie diese Technik ja bereits im Einsatz und verschweigen es uns nur?

Doch wie passt dann der Bericht aus der UFA von 1966 über den Lüding Motor dazu?

Lüding erklärt die Technik so, dass durch die Anordnung der Magneten der Motor in Drehbewegungen gesetzt wird. Wir haben gelernt, dass sich gleichnamige Pole abstoßen und ungleichnamige anziehen. Also würde doch der Motor stehen bleiben, wenn sich die ungleichnamigen Pole gegenüberstehen.

Doch in diesem Moment, so Lüding, wird der anziehende Magnet zurückgezogen, damit der Motor über den toten Punkt drehen kann.

Kann soetwas wirklich funktionieren?

Physikalische Gesetze im Widerspruch

Auch in der Schule habe ich gelernt, das jedes technische Gerät einem entsprechenden Wirkungsgrad hat, das also, um Energie aus etwas herauszuholen, nicht nur Energie hinzugefügt werden muß, sondern das diese höher ist, als die entnommene. Ein Teil der Energie geht immer verloren, durch Reibungsverluste, durch Umwandlung in Wärme usw.

Ein Magnetmotor müsste also ja im Grunde genommen einen positiven Wirkungsgrad haben, damit er die Verluste, die in ihm entstehen, ausgleichen kann. Oder bin ich da auf dem Holzweg?

Zumindest haben moderne Elektromotoren einen Wirkungsgrad von annähernd 98%. Das bedeutet, das 98% der eingespeisten Energie in Arbeit umgesetzt werden. die restlichen 2 % sind Wärmeverluste. Also woher nimmt der MAgnetmotor seine Energie und wie gleicht er die bei ihm entstehenden Verluste aus?

weitere Quellen

US Patentschrift US685957 von Nikola Tesla
Funktionieren Magnetmotoren wirklich?

Deine Gedanken dazu

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Wer schreibt denn hier?

Frank Ohlsen - Entspannungstrainer, Outdoorcoach, Mentaltraining, Achtsamkeitstraining, wertschätzende KommunikationFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach, IT-Spezialist und freier Energieberater. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt. Das seine Tätigkeiten dabei keinen Widerspruch bedeuten, beweist er in seinen Blogartikeln und in seiner täglichen Arbeit.

 

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