Konsumieren bis die Erde bricht

Konsumieren bis die Erde bricht – Teil 2

Unser Konsum bringt die Erde zum Bersten

Im ersten Teil dieses Themenblocks habe ich bereits zu folgenden Themen geschrieben:

1 Konsumieren bis die Erde bricht

Doch damit ist dieses natürlich noch lange nicht erschöpft. Hier habe ich gerade mal ein paar aktuelle Themen bei uns vor der Tür angekratzt.

Heute nun soll es mal um die folgenden Themen gehen:

Transport von Gütern und welche Alternativen es gibt.
Überfischung der Meere
Plastikmüll und deren Vermeidung
Plastik ist überall
Produktion für die Tonne

Transport von Gütern

Kaum einer unter uns macht sich Gedanken dazu, was der Transport von Gütern eigentlich für Kosten verursacht. Und damit meine ich nicht nur die Kosten, die gerade im Moment des Transports anfallen, sondern viel mehr die Kosten, die zukünftige Generationen durch die anschließende Reinigung des Planeten haben. Diese sind schon jetzt erheblich, und mit dem, wie es bisher läuft, weiter zu machen, wird es nicht besser.

Dabei ist der Einfluss auf unser Klima natürlich auch nicht zu vernachlässigen.

Das folgende Video zeigt sehr schön, wie wir durch unser Einkaufsverhalten ganz unbewusst zur weiteren verschmutzung unserer Mutter Erde beitragen. Oder hast du dir schon mal Gedanken darüber gemacht, dass ein einzelner Plastiklöffel bereits viele tausend Kilometer zurück gelegt hat, bevor wir diesen aus dem Regal ziehen, um diesen dann nach der Benutzung in den Müll zu werfen?

Ganz zu schweigen von dem Umstand, daß bei der Herstellung des selben Löffels Öl gebraucht wird und durch die Förderung und Produktion der CO2 Ausstoß weiter erhöht wird.

Zwar wirst du alleine durch den Verzicht auf Plastiklöffel kaum etwas bewirken, aber wenn vielleicht 1 Millionen Menschen etwas in Ihrem Verhalten  verändern, trägt es schon dazu bei.

Globalisierung und die Gefahren

Es tut sich sehr viel im Welthandel. Und auch hier machen wir uns dank des Internets kaum mehr Gedanken, woher die Waren kommen. Hauptsache billg! Doch wo führt der Geiz ist geil Wahn hin?

Da werden Produktionsstätten ins Ausland verlagert, weil dort nur einene Bruchteil für die Arbeitskraft bezahlt werden muss. Und wieder verschwinden dann hier einige hundert Arbeitsplätze.

Das bedeutet für mich im Umkehrschluß, dass wir zwar im Globalen Bereich die Wirtschaft stärken, National aber dann wieder Arbeitsplätze gefährden.

Sofern es mir möglich ist, versuche ich daher immer die lokalen Märkte zu stärken, indem ich beim Händler vor Ort einkaufe.

Die Überfischung der Meere

seit 1950 bis heute sind rund 90 % der Fischbestände aus den Meeren verschwunden. Und wenn wir so weiter machen werden wir den Rest vermutlich bis 2050 vernichtet haben.

Obgleich es für Fischarten wie z.B. dem Blauflossenthunfisch Empfehlungen der Umweltorganisationen gegebn hat, max. 10.000 t jährlich zu fangen, wurden diese auf fast 30.000 t festgelegt, aber es werden dann nochmal doppelt so viele tatsächlich gefischt.

Beim Krabbenfang wird durch die Fischerei mit dem Beifang in Kauf genommen, dass ein beträchtlicher Anteil an Fischen stirbt und ungenutzt ins Meer zurück gekippt wird.  Bei 1 kg Krabben werden dabei rund 9 kg andere Fische tot ins Meer zurück gekippt.

Ähnlich schlimm sieht es in der übrigen Schleppnetzfischerei aus. Und bei der Produktion von Zuchtlachs werden für 1 kg Lachs umgerechnet 5 kg Fangfisch verfüttert.

Neben der Überfischung der Meere sorgen aber auch noch weitere Einflüsse für das Sterben der Ozeane. Und wenn die Ozeane nicht mehr Sauerstoff produzieren – die Hälfte des Sauerstoffs kommt aus dem Meer, haben wir weitere Probleme.

Plastikmüll und seine Vermeidung

In allen Bereichen unseres Lebens hat Plastik die Herrschaft übernommen. Ob in der Verpackung, bei der Herstellung von Spielzeug, in unserer Kleidung oder unserer Unterhaltungselektronik.

Selbst in Waschmittel oder Zahncreme und anderen Pflegeprodukten findet sich Plastik.
Nur ein sehr geringer Anteil von dem, was dann auf dem Müll landet, wird tatsächlich recycelt. Vieles davon landet über unterschiedliche Wege im Meer.

Dabei gibt es zu vielen Dingen durchaus Alternativen wie z.B. Trinkflaschen und Becher aus Grünlagen, oder eben den Löffel aus Holz oder Metall, der Kleidung aus Hanf- Baumwolle oder Leinen usw.

Produktion für die Tonne

Wir leben in einer Konsumgesellschaft. Geht etwas kaputt, wird es nicht mehr repariert, sondern gleich neu gekauft. Ab damit auf den Müll.

Nur ein kleiner Teil wird wirklich recycelt. Es fehlen die Kapazitäten dafür. Doch nicht nur das. Fast jede Art von Waren werden über den Bedarf hinaus produziert und landen dann ebenfalls wieder in der Tonne. Das fängt bei Nahrungsmitteln an, setzt sich über kleinere Artikel aus dem Haushaltsbedarf fort und stoppt auch nicht bei den großen Artikeln wie den Autos.

Die Industrie wird subventioniert und so ist es preiswerter die Produktionsstrassen laufen zu lassen. Die Zeche dafür bezahlen wir alle zusammen. Hinzu kommen dann noch geplante Ausfälle der Technik kurz nach Ablauf der Garantiezeit.

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo ein Gerät, welches die Garantiezeit überstanden hatte im Grunde genommen dauerhaft lief. Da kam es dann wirklich irgendwann zu dem Zustand, dass ein neues Gerät gekauft wurde, weil man es wollte und nicht weil man es mußte.

Fazit

Wie schon im ersten Teil der Serie zeigt sich auch hier wieder, dass wir eine absolute Konsumgesellschaft geworden sind. Natürlich auch durch die UNterstützung der Industrie und der entsprechenden Werbekampagnen.

Aus meiner Sicht lohnt es sich einfach mal den Kopf zu gebrauchen und unseren Konsum auch im Hinblick auf den Schutz unserer Erde zu betrachten und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

Wir sind es unseren Kindern und Kindeskindern schuldig, uns für den Erhalt der NAtur einzusetzen!

So sei auch hier nochmal das Zitat der amerikanischen Ureinwohner erwähnt:

Wir haben die Erde nicht von unseren Eltern geerbt,
wir haben Sie von unseren Kindern geliehen.

Wer schreibt denn hier?

Frank Ohlsen - Entspannungstrainer, Outdoorcoach, Mentaltraining, Achtsamkeitstraining, wertschätzende KommunikationFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach, IT-Spezialist und freier Energieberater. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt. Das seine Tätigkeiten dabei keinen Widerspruch bedeuten, beweist er in seinen Blogartikeln und in seiner täglichen Arbeit.

 

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