Fukushima 5 Jahre danach

Fukushima, wer erinnert sich heute noch daran?

Es scheint lange her zu sein, in den Nachrichten hören wirst gut wie nichts mehr. Es wird tot geschwiegen.

Am 11. März 2011 erschütterte ein Beben mit katastrophalen Folgen Japan. Damals war diese Katastrophe über Wochen das Thema in allen Nachrichten. Die Betreiberfirma Tepko bekam die Katastrophe bis heute nicht in den Griff.

2014 war erstmals ein Deutsches Fernsehteam in Fukushima vor Ort. Sie konnten eine Strahlenbelastung von 87 Mikrosievert (µSv) pro Stunde messen. Zum Vergleich: Ein Bürger in Deutschland ist pro Jahr einer Strahlenmenge von vier Millisievert (mSv) ausgesetzt. Zur Zeit arbeiten immer noch 6000 Menschen im AKW, die mit Aufräumarbeiten und Dekontamenierung beschäftigt sind.

Japan ist weit weg, so etwas kann hier nicht passieren!?

Oder doch? Gut, wir leben hier nicht in einem Erdbebengebiet und für die Sicherheit unserer Kraftwerke wird viel getan. Aber was ist mit unseren Nachbarn, Frankreich, Italien und Spanien usw. Und eine 100 % Sicherheit gibt es sowieso nicht, auch wenn man uns das gerne glauben machen möchte.

Eben bin ich über einen Fotobericht gestolpert.
Auch heute noch, fast fünf Jahre nach dem Unglück, ist die Präfektur Fukushima um das Atomkraftwerk Daiichi stark verseucht. Die Regierung und die Menschen dort verdrängen das Problem, und man lässt die Bewohner wieder zurückkehren.

Reis wird wieder angebaut, die Menschen beginnen wieder ein vermeintlich normales Leben zu führen. Ob das gelingen kann anlässlich der vorherrschenden Bedrohung.
Nun ja man kann sie nicht sehen, die Gefahr. 134 Kinder sind an Krebs erkrankt.

Die Zahl der Todesopfer schwankt zwischen 17.000 und 19.000, 2500 werden immer noch vermisst und 170.000 mussten evakuiert werden. In manchen Gebiete geschah die Evakuierung erst ein Jahr nach dem Reaktorunglück.

Nun könnte man ja denken, der Mensch würde aus solchen Katastrophen lernen, doch weit gefehlt. Mittlerweile ist ein weiteres Kraftwerk in Japan ans Netz gegangen -gegen den Widerstand der Bevölkerung. 57% haben sich gegen die Nutzung der Atomkraft ausgesprochen, doch zu groß ist der Einfluss der Stromversorger auf die Politik.

Immerhin gibt es aber auch aus Japaan für 2016 etwas Gutes zu berichten.
Dann kann jeder Japaner entscheiden, ob er Strom aus Atomkraft kaufen möchte. Außerdem gibt es bald zu wenig Lagerplatz für Atommüll. In ganz Japan gibt es nämlich noch kein Zwischenlager.

Quellen:
http://www.dw.com/de/fotos-aus-fukushima/a-18899275„>Deutsche Welle – Fotos aus Fukushima
Deutsche Welle – Deutsches Fernshteam erstmals in Fukushima
Deutsche Welle – Japan kehrt zur Atomkraft zurück
Finde Dich Selbst – Die Lüge über Fukushima
Titelbild: Pixabay.com

Wer schreibt denn hier?

Frank Ohlsen - Entspannungstrainer, Outdoorcoach, Mentaltraining, Achtsamkeitstraining, wertschätzende KommunikationFrank Ohlsen ist Entspannungstrainer und Outdoorcoach, Computerspezialist und freier Energieberater. Seine Vision von einer besseren Welt lautet: Meine Reisebegleiter jeden Tag ein bisschen glücklicher machen und Wege aufzeigen, dass es so bleibt. Das seine Tätigkeiten dabei keinen Widerspruch bedeuten, beweist er dabei in seinen Blogartikeln und in seiner täglichen Arbeit.

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